7 Royalty-Free Audio Tracks for "Wer Da Will"

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Such, wer da will, ein ander Ziel, Evang. Gesangbuch 346
Author: Melodie: Johann Stobäus 1613; Satz und Tondatei: Rabanus Flavus (Peter Gerloff)
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Pidmanula, pidvela, ukrainisches VolksliedÜbertragung (R.F.): Du versprachst: Am Montag wandern wir zu zweit, fern von den andern! Ich war da, doch du kamst nicht. Grausam, wer sein Wort so bricht! Du spielst verlogne Spiele, täuschst meine Glücksgefühle, lockst mich und zeigst nur Kühle: Herzverrat im Wechselbad! Du versprachst: Am Dienstag reite ich ins Feld an deiner Seite. Ich war da, doch du kamst nicht. Grausam, wer sein Wort so bricht! Du spielst verlogne Spiele, täuschst meine Glücksgefühle, lockst mich und zeigst nur Kühle: Herzverrat im Wechselbad! Du versprachst: Am Mittwoch müssen wir uns lang und innig küssen! Ich war da, doch du kamst nicht. Grausam, wer sein Wort so bricht! Du spielst verlogne Spiele, täuschst meine Glücksgefühle, lockst mich und zeigst nur Kühle: Herzverrat im Wechselbad! Du versprachst: Am Donnerstage sag ich Ja auf deine Frage. Ich war da, doch du kamst nicht. Grausam, wer sein Wort so bricht! Du spielst verlogne Spiele, täuschst meine Glücksgefühle, lockst mich und zeigst nur Kühle: Herzverrat im Wechselbad! Du versprachst: Am Freitag bringe ich das Kissen für die Ringe. Ich war da, doch du kamst nicht. Grausam, wer sein Wort so bricht! Du spielst verlogne Spiele, täuschst meine Glücksgefühle, lockst mich und zeigst nur Kühle: Herzverrat im Wechselbad! Du versprachst: Am Samstag kleide ich mich ganz in weiße Seide. Ich war da, doch du kamst nicht. Grausam, wer sein Wort so bricht! Du spielst verlogne Spiele, täuschst meine Glücksgefühle, lockst mich und zeigst nur Kühle: Herzverrat im Wechselbad! Du versprachst: Am Sonntag zeigen sich die Himmel voller Geigen. Ich war da, doch du kamst nicht. Grausam, wer sein Wort so bricht! Du spielst verlogne Spiele, täuschst meine Glücksgefühle, lockst mich und zeigst nur Kühle: Herzverrat im Wechselbad!
Author: Melody: from Ukraine; setting & sound file: Rabanus Flavus (Peter Gerloff)
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Auswandererlied Das Schiff geht nach Amerika, ohe! In vierzehn Tagen sind wir da, juchhe! Doch Sturm geht fest aus Westnordwest, als ob er nach der Heimat bläst, die unser Glück und Elend sah, oje! Das Schiff geht in die neue Welt, ohe! Auf Freiheit ist der Kurs gestellt, juchhe! Doch in der Brust sind Schmerz und Lust, da brennt das Heimweh, halb bewusst, das uns im Bann des Alten hält, oje! Die grenzenlose Weite lockt, ohe! Ein Knecht bleibt, wer am Ofen hockt, oje! Was trägt und nährt, behält den Wert, egal wohin das Schifflein fährt, da bleibt das Leben angedockt, juchhe!
Author: Melodie: trad.; Satz und Tondatei: Rabanus Flavus (Peter Gerloff)
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The Coventry CarolThe Coventry Carol, englisches Weihnachtslied zum Tag der Unschuldigen KinderÜbertragung (R.F.): Schlaf ohne Pein, mein Kind, schlaf ein! Gott gebe sanften Traum! Kein Weh berühr die Seele dir, kennst ja das Leben kaum. Schwestern, was tun? Wer hilft uns nun? Hört ihr die Mörder schon? Herodes flucht, Herodes sucht euren und meinen Sohn. Angst um die Macht hat ihn entfacht, Weissagung dumpf bedroht. O Bethlehem, Jerusalem färbt deine Wiegen rot. Wer hat ein Wort für solchen Mord? Wer stillt die Tränenflut? Ihr Himmel weit, kein Jammer schreit wie dieses Kinderblut.
Author: Melody: from England; setting & sound file: Rabanus Flavus (Peter Gerloff)
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Wer ist der bunte Mann im Bilde (Rattenfängerlied aus Des Knaben Wunderhorn) Alternativtext: In Hameln herrschte Rattenplage. Im Dunkeln und am hellen Tage, in Küche, Keller, Vorratsraum wimmelten sie – ein böser Traum. Da kam ein Wandrer aus der Fremde mit spitzem Hut und buntem Hemde. „Lasst mich nur machen“, prahlte der: „Bald seht ihr keine Ratte mehr!“ Die Bürger und der Rat berieten und wollten sich schier überbieten. „Nimm Gold, soviel du tragen kannst, wenn du die Brut verjagen kannst!“ Drauf in der ersten Morgenröte zog er durch Hameln mit der Flöte, und hinter ihm das Rattenheer: bald waren Markt und Gassen leer. Zum Fluss ließ er die Nager laufen und in der Weserflut ersaufen. Die Bürger staunten und der Rat: „Wie kinderleicht war diese Tat! Hab Dank und geh! Du magst noch essen, doch Geld und Gold musst du vergessen. Ein Flötenlied, was ist das schon? Dafür verdienst du keinen Lohn!“ Er schwieg und ging. Doch kam er wieder und blies noch einmal seine Lieder. Er blies sie frech und ungestüm – und Hamelns Kinder folgten ihm. Sie lachten, tanzten und verschwanden. Als ihre Eltern das verstanden, erhob sich Jammer und Gebet; aber die Reue kam zu spät. Was lernen wir aus der Geschichte? Dass niemand sich zu nichts verpflichte, was er nicht gerne halten mag: sonst kommt nur Leid aus dem Vertrag.
Author: Rabanus Flavus (Peter Gerloff)
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Admonter Krippenlied Text von Leopold Hörlezeder: Ein Kindlein uns geboren ist zu Bethlehem im Stall. Das Kindlein ist Herr Jesus Christ, drum freut, o freut euch all! Das Kindlein sieht nicht Geld und Gut, nicht Macht und Würde an. Wer seines Vaters Willen tut, der hat ihm wohlgetan. Es ist vor ihm kein Unterschied: Es bringt zu allen gleich der Heiland, der die Herzen sieht, des Vaters Himmelreich. O nieder's Haus voll Herrlichkeit! Zu Bethlehem im Stall ward aller Welt ein Segen heut, o freut, o freut euch all!
Author: Melodie: Leopold Hörlezeder (1824-1894); Satz und Tondatei: Rabanus Flavus (Peter Gerloff)
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Good King WenceslasGood King Wenceslas, englisches Weihnachtslied (Stephanustag)Übertragung (R.F.): König Wenzel schritt hinaus an Sankt Stephans Tage. Schnee und Eis und Sturmgebraus machten bittre Plage. Da, im Mondschein, konnte er einen Mann erkennen; matt und zitternd suchte der dürres Holz zum Brennen. „Page, bring mir Fleisch und Wein und auch Holz zum Feuer! Beste Speise soll es sein und kein Trank zu teuer! Bring es her und folge mir zum Quartier des Armen; quält der Frost und frieren wir, wärmt uns das Erbarmen.“ „Herr, ich ehre dein Gebot, doch die Kräfte schwinden, werde fallen und den Tod hier im Schneegrab finden.“ „Page, bleibe hinter mir, tritt in meine Spuren, und das Winterfeld wird dir warm wie Sommerfluren.“ Treulich tat der Page so, wie Sankt Wenzel sagte, und verspürte alsbald froh, dass kein Frost mehr nagte. Wer in Christi Spuren tritt, Kraft und Güter spendet, wird beglückt mit jedem Schritt und in Gott vollendet.
Author: Melody: medieval; setting & sound file: Rabanus Flavus (Peter Gerloff)
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